SÄURE-/BASENHAUSHALT

Was versteht man unter einer chronischen Übersäuerung ?

Eine chronische Übersäuerung ist eine Störung des Säure-Basen-Haushalt des Körpers. Säuren fallen in jedem Organismus an. Denkt man z.B. an die Atmung: Jede Zelle produziert saures Kohlendioxid, welches über die Lunge abgeatmet wird. Am bekanntesten ist die Harnsäure, die in jedem Blutbild untersucht wird.

Andere, ebenfalls saure Stoffwechselrückstände werden über die Niere (Urin) oder über die Haut (Schweiß) ausgeschieden. Die lebensnotwendige Konstanthaltung der Säure-Basen Verhältnisse erfolgt unter Beteiligung von Puffer- und Regulationssystemen. Im Wesentlichen sind die Leber, Lunge und Niere für diese Regulation verantwortlich. Außerdem wird eine ausreichende Menge an Mineralien und Bicarbonat benötigt.

Zink, Magnesium, Kalium und Calcium sorgen für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt. Diese Substanzen , die aufgrund ihrer biochemischen Eigenschaften in der Lage sind, schädliche Säure zu neutralisieren oder zu puffern, nennt man Pufferreserven. 

Eine Blutuntersuchung weist einen eventuellen Mangel nach.

Anzeichen eines eventuell gestörten Säure-Basen-Haushaltes:

  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Darmstörungen
  • Krämpfe
  • Nervosität
  • Konzentrationsstörungen
  • Haarausfall
  • Sodbrennen
  • Osteoporose
  • Entzündungen